Gedenkfeier zu Ehren der politisch Verfolgten

AWO, DGB, Stadt Bielefeld und SPD Bielefeld laden ein

am Mittwoch, 27. September 2016, 17 Uhr, auf dem Sennefriedhof

Die Arbeiterwohlfahrt, der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Stadt Bielefeldund die Sozialdemokratische Partei Deutschlands laden zur Gedenkfeier auf dem Sennefriedhof ein.  

Dr. Wiebke Esdar, Vorsitzender der SPD Bielefeld, wird eine kurze Gedenkrede halten. Anschließend werden Kränze zu Ehren der Verfolgten niedergelegt.
 
Alle Bürgerinnen und Bürger, Kolleginnen und Kollegen sind eingeladen, an dieser Feier teilzunehmen. Treffpunkt ist um 16.45 Uhr am Eingang Friedhofstraße gegenüber der Endstation der Stadtbahnlinie 1. Parkplätze stehen in ausreichender Anzahl zur Verfügung.

Sven Frischemeier
Dank und Anerkennung der Familie Oetker und Pit Clausen

Die Ratsfraktion der SPD sowie der Parteivorstand versprechen breite Unterstützung für den von Oberbürgermeister Clausen und der Familie Oetker erarbeiteten Vorschlag, den Namen Richard Kaselowsky aus dem öffentlichen Raum zu entfernen.

Dazu Dr. Wiebke Esdar, Parteivorsitzende der SPD: „Die fast 50jährige Auseinandersetzung um die Kunsthalle und ihrem Stifter findet nun ein Ende. Die historische Aufarbeitung, vor allem die Rolle der Kommunalpolitik in diesem Kontext, muss trotzdem weiter vonstatten gehen.“ Das sehe Wiebke Esdar aber durch die Umbenennung der Kaselowskystraße in Hochstraße und dem Austausch der Gedenktafel in der Kunsthalle nicht gefährdet. „Der Diskurs muss nicht zwingend in der Kunsthalle stattfinden, Hauptsache, er findet überhaupt statt.“

Auch die SPD Ratsfraktion hat sich in der vergangenen Fraktionssitzung mit diesem Thema befasst, dem Oberbürgermeister und der Familie Oetker ist vielfach großer Dank ausgesprochen worden. „Ein großer Wurf, der allen Beteiligten gelungen ist“, meint Georg Fortmeier, Fraktionsvorsitzender der Bielefelder SPD. Er mahne aber in diesem Zusammenhang an, „dunkle Kapitel der Stadtgeschichte insgesamt aufarbeiten zu lassen“. Das die Familie Oetker die Aufarbeitung der eigenen Familiengeschichte betrieben habe und nun einen „wirklich guten und konsensfähigen Vorschlag“ in die Politik bringe, verdiene hohe Anerkennung.

Sven Frischemeier