STELLENAUSSCHREIBUNG

Die SPD BIELEFELD besetzt zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle für

KOMMUNIKATIONS-KOORDINATION (M/W/D)

in der Geschäftsstelle Bielefeld

 

Die Anstellung erfolgt als in Vollzeit (38,5 Std./Woche). Sie ist befristet bis zum 31.5.2027.Dienstort ist Bielefeld.

 

 

Die Aufgaben umfassen insbesondere:

• Koordination der Social-Media-Kommunikation und des Community-Managements, Erstellen eigener Posts in Absprache mit den Verantwortlichen, Erstellen und Aktualisieren eines Social-Media-Plans

• Betreuung der Webseite spd-bielefeld.de im Bereich der Partei

• Kommunikation mit den Parteiebenen, Unterstützung bei Terminvorbereitungen, Druckerzeugnissen, Genehmigungen

• Koordination und Organisation des BULLI BERND – Terminierung der Einsätze, Vorbereitung und Nachbereitung der Termine

 

Anforderungen:

• Organisationsgeschick und Kommunikationsfähigkeit

• Führerschein Klasse B  

• Strukturierte Arbeitsweise

• Kenntnisse der Bildbearbeitung, Videoschnitt, Canva

• Sicherer Umgang mit Social-Media-Plattformen

• Flexibilität, Belastbarkeit, Zuverlässigkeit und Sorgfalt

• Hohe Motivation, Teamgeist und Respekt im Umgang mit anderen Menschen

 

Bewerbungsanschrift:

SPD Bielefeld, Ann Katrin Brambrink – persönlich – annkatrin.brambrink@spd.de.

Bevorzugt nehmen wir die Bewerbung als E-Mail (bitte ausschließlich mit einem pdf-Anhang) entgegen.

Die Bewerbungsfrist für die Stelle endet am 15.07.2026.

ASF - Vorstandswechsel und klares Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Der neue Vorstand der SPD-Frauen Bielefeld. Von rechts nach links: Dilani Narenda (ehemalige Vorsitzende) Ute Herkströter (neue Vorsitzende), Stephanie Bublitz, Manuela Friebe (Stellvertretende Vorsitzende), Julia Kollmeier und Sarah Leffers. Es fehlen auf dem Bild Charlotte Bergander, Anja Bonte und Meclin Sahan

Die SPD FRAUEN Bielefeld haben im Rahmen der jüngsten Mitgliederversammlung einen neuen gewerkschaftlich geprägten Vorstand gewählt und setzen zugleich ein starkes inhaltliches Signal: Das Thema "Gewalt an Frauen" rückt verstärkt in den Fokus der zukünftigen Arbeit. Ute Herkströter übernimmt den Vorsitz. Ihre Stellvertreterin Manuela Friebe und die weiteren Vorstandsmitglieder Charlotte Bergander, Anja Bonte, Stephanie Bublitz, Julia Kollmeier, Sarah Leffers und Meclin Sahan unterstützen sie bei ihrer neuen Aufgabe.

"Wir bedanken uns bei der Genossin Dilani Narenda, unserer ehemaligen Vorsitzenden, ausdrücklich für ihr großes Engagement und die geleistete Arbeit", betont Ute Herkströter "Gleichzeitig sehen wir uns in der Verantwortung, unsere politische Arbeit weiter zu stärken und aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen aktiv anzugehen."  

Ein zentrales Anliegen der neuen Vorstandsarbeit wird die verstärkte Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt an Frauen sein. Trotz wachsender öffentlicher Aufmerksamkeit ist geschlechtsspezifische Gewalt weiterhin ein drängendes Problem in Deutschland und weltweit. Gewalt gegen Frauen hat viele Facetten und darf nicht als privates Problem oder Beziehungsdrama wahrgenommen werden. Gewalt gegen Frauen ist Ausdruck struktureller Ungleichheit. Das Gewalthilfegesetz ist ein erster Schritt. Wir SPD-Frauen Bielefeld setzen uns für die konsequente Finanzierung, Umsetzung und Weiterentwicklung der dort gesetzlich festgelegten Maßnahmen ein. Wir wollen Betroffenen eine Stimme geben, Strukturen sichtbar machen. Uns fehlt der Aufschrei in der Öffentlichkeit. Wie viele Frauen müssen noch sterben, bis Gewalt gegen Frauen zur politischen Priorität wird? 

Neben der politischen Arbeit möchten die SPD-Frauen Bielefeld ein Ort der feministischen Vernetzung, für queer feministische Perspektiven und der gegenseitigen Unterstützung sein.

Koalitionsvertrag unterschrieben - Arbeit kann beginnen

V. l. n. r.: Markus Kollmeier, Björn Klaus, Prof. Dr. Riza Öztürk, Steve Kuhlmann, Dr. Simon Lange, Dr. Christiana Bauer

Der Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU ist unterschrieben. Nach erfolgreichen, harmonischen und sachorientierten Verhandlungen kann nun mit der eigentlichen Arbeit gestartet werden. In den Ausschüssen und im Rat gilt es nun: Umsetzen, was wir uns im Koalitionsvertrag vorgenommen haben. Es warten viele Herausforderungen, die nur gemeinsam gelöst werden können. Gemeinsam für Zusammenhalt und Fortschritt.

Koalitionsvertrag von SPD und CDU

CDU und SPD übernehmen gemeinsam Verantwortung für unsere Stadt. Wir wollen Bielefeld in den kommenden Jahren verlässlich, konstruktiv und mit klarem Blick für Fortschritt gestalten. Dieser Koalitionsvertrag ist die Grundlage dafür. Er steht für eine Zusammenarbeit, die auf Respekt, Vertrauen und dem Anspruch beruht, Entscheidungen nachvollziehbar zu treffen und zügig umzusetzen. Auch wenn wir in der Vergangenheit unterschiedliche Rollen hatten, blicken wir nun mit gemeinsamen Zielen in die Zukunft.

Bielefeld ist eine lebenswerte, moderne und vielfältige Stadt. Der Zusammenhalt in unserer Stadtgesellschaft ist eine Stärke, auf die wir bauen. Zugleich stehen wir vor Herausforderungen, die entschlossenes Handeln erfordern: eine wachsende Stadt und ein angespannter Wohnungsmarkt, hohe Erwartungen an Bildung, Betreuung und Integration, wirtschaftliche Unsicherheiten, der Bedarf an leistungsfähige Mobilität und der Wunsch nach mehr Sicherheit im öffentlichen Raum, Klimaanpassung sowie die Aufgabe, kommunale Finanzen dauerhafte solide und generationengerecht aufzustellen.

Vor diesem Hintergrund haben wir ein Programm mit ambitionierten, aber erreichbaren Zielen vereinbart. Wir wollen, dass Infrastruktur zuverlässig funktioniert und Investitionen in Kitas, Schulen und Stadteile planbar vorankommen. Wir stärken Bielefeld als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort, sichern Arbeitsplätze sowie soziale Angebote und fördern Innovation, damit unsere Stadt auch künftig Perspektiven bietet. Gleichzeitig verbinden wir ökologische Verantwortung mit sozialer und wirtschaftlicher Vernunft und richten unser Handeln darauf aus, Bielefeld zukunfts- und widerstandsfähig zu halten.

Eine der wohl größten Herausforderungen, der wir uns annehmen, ist die finanzielle Lage der Stadt. Hier werden wir eine gesunde Balance zwischen Einsparungen vordringlich in der Stadtverwaltung, neue Impulse für ein wirtschaftliches Wachstum und notwendigen Investitionen finden. Mit diesem Koalitionsvertrag setzen CDU und SPD einen klaren Rahmen für die kommenden Jahre: für Zusammenhalt und Fortschritt.

ParteiSven Frischemeier
SPD stellt sich neu auf

In herausfordernden politischen Zeiten hat die SPD Bielefeld auf ihrem Parteitag am 23. und 24. Januar in der Gesamtschule Quelle einen neuen Vorstand gewählt und sich auf die kommenden Jahre eingestimmt. Rund 170 Delegierte debattierten zum Teil leidenschaftlich und verabschiedeten mehr als 30 inhaltliche Anträge, die klar eine sozialdemokratische Handschrift tragen. Ziel ist es, künftig noch sichtbarer und mit starken Inhalten aufzutreten.

Ein besonderer Moment des Parteitags war der Abschied von Wiebke Esdar aus dem Amt der Vorsitzenden, das sie zehn Jahre lang innehatte. In ihrem Abschied betonte sie ihre weiterhin enge Verbundenheit mit der Partei und der Stadt:

„Ich gehe heute als Vorsitzende, aber ich bleibe mit voller Überzeugung und großer Leidenschaft die direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für Bielefeld. Ich werde auch weiterhin alles daransetzen, die Interessen unserer Stadt und unserer SPD Bielefeld in Berlin kraftvoll zu vertreten“, erklärte Esdar.

Zum neuen Vorsitzenden wurde Markus Kollmeier gewählt. In seiner Antrittsrede machte er deutlich, welchen Anspruch der neue Vorstand an die kommende Arbeit hat:

„Gemeinsam mit einem starken Vorstand und den vielen engagierten Genossinnen und Genossen wollen wir wieder klar zeigen, wofür unsere Partei steht: für soziale Gerechtigkeit, Zusammenhalt und eine Politik, die die Menschen in Bielefeld in den Mittelpunkt stellt“, so Kollmeier.

Zum geschäftsführenden Vorstand der SPD Bielefeld gehören künftig Markus Kollmeier als Vorsitzender sowie Christina Kampmann, Evin Kina, Ingo Nürnberger als Stellvertretung und Prof. Riza Öztürk als Schatzmeister. Gemeinsam übernehmen sie die Verantwortung im geschäftsführenden Vorstand.

Unterstützt wird der geschäftsführende Vorstand durch einen breit aufgestellten Gesamtvorstand, dem als Beisitzerinnen und Beisitzer Lena Bartsch, Jörg Benesch, Charlotte Bergander, Carina Brodehl, Melchior Fluhme, Sven Hellbusch, Mohamad Kardan, Birol Keskin, Lisa Marie Krätschmer, Sarah Leffers, Friederike Reimers, Thorsten Schätz und Mirjam Welz angehören.

Der neue Unterbezirksvorstand bildet damit eine starke Grundlage für die kommende politische Arbeit der SPD vor Ort.

Der Parteitag markiert zugleich einen wichtigen Schritt in Richtung der weiteren politischen Weichenstellungen in der Stadt. Am 5. Februar folgt ein Mitgliederparteitag, auf dem über einen möglichen Koalitionsvertrag für eine Zusammenarbeit im Bielefelder Stadtrat mit der CDU abgestimmt wird.

Die SPD Bielefeld hat trotz schwieriger Vorzeichen im Vorfeld des Parteitags deutlich gemacht: Sie stellt sich den aktuellen Herausforderungen geschlossen, inhaltlich profiliert und mit dem festen Willen, die Zukunft der Stadt aktiv mitzugestalten. Dies wurde in vielen Reden deutlich betont.

ParteiSven Frischemeier