Pressemitteilung:

  • 13. Februar 2012

Jusos und „Macher von morgen“ erleben Landespolitik live

Jugendliche besuchen auf Einladung von Georg Fortmeier den Landtag

Bildunterschrift: Georg Fortmeier (vorne rechts) und der Juso-Kreisvorsitzende Dennis Selent (4. v. r.) mit den „Machern von morgen“ auf dem Kreis Gütersloh.
„Wie funktionieren eigentlich die Abläufe in der Politik?“ Dieser und ähnlicher Fragen widmen sich zurzeit die „Macher von morgen“ in einem Projekt der Jusos im Kreis Gütersloh. Im Rahmen dieses Programms zur politischen Bildung besuchen 15 Jugendliche aus dem Kreis Gütersloh die Orte, an denen politische Entscheidungen getroffen werden. Den Auftakt machte eine Fahrt in den nordrhein-westfälischen Landtag. Auf Einladung des heimischen SPD-Abgeordneten Georg Fortmeier konnten sie sich gemeinsam mit einer Gruppe Jungsozialisten ein Bild davon machen, wie Entscheidungsprozesse auf der Landesebene ablaufen.
In einer Einführung in die parlamentarische Arbeit wurden die Grundlagen diskutiert: „Wie wird man eigentlich Landtagsabgeordneter?“ oder „Was sind Ausschüsse?“ waren hier die zentralen Fragestellungen. Im Anschluss daran durfte die Gruppe auf der Zuschauertribüne der Plenarsitzung beiwohnen. Hier stand in der Fragestunde an die Landesregierung u.a. das Thema Internet-Politik auf der Tagesordnung.
Der örtliche Abgeordnete Fortmeier stellte sich schließlich ebenfalls den Fragen der „Macher von morgen“ und der Jusos. Neben Nachfragen zur Arbeit als Abgeordneter („Wie sieht eine typische Woche als Abgeordneter aus?“) wurden hier auch spezielle Themen diskutiert, die zurzeit im Gesetzgebungsverfahren sind und den Jugendlichen auch deutlich auf der Seele brannten. So berichtete Fortmeier aus den gerade laufenden Beratungen zum einem Nichtraucherschutzgesetz. Bei den Jugendlichen kamen hier ganz persönliche Argumente zum Tragen. So wurde einerseits von der Unverzichtbarkeit der Raucher als Kunden aus der elterlichen Gaststätte berichtet, aber auf der anderen Seite die eigenen Erfahrungen als Mitarbeiter in der Gastronomie geschildert.
Auch das ACTA-Abkommen wurde, verbunden mit dem Appell der Jusos, sich dagegen einzusetzen, thematisiert. Spontanen Applaus gab es von den Jugendlichen auch noch einmal für die Abschaffung der Studiengebühren. Auch, dass die Hochschulen entsprechende Kompensationen erhalten, freute die Besucher in Düsseldorf. „Wie laufen die Vorbereitungen auf den doppelten Abiturjahrgang 2013?“ interessierte die ‚Macher von morgen‘ ebenfalls brennend. „Wir sind dabei, aus den Erfahrungen von anderen Bundesländern zu lernen. Wir stellen dazu den Hochschulen zusätzliche Mittel zur Verfügung. Doch was sie damit letztendlich machen, ist ihnen überlassen“, berichtete Fortmeier.
„So nach dran zu sein an den Entscheidungsprozessen, das ist der Kernstück der ‚Macher von morgen‘. Die Aktion kommt bisher sowohl bei den Teilnehmern als auch bei den beteiligten Politikern gut an. Das direkte Erleben der Politik, sei es im Landtag, aber auch im weiteren Verlauf im Stadtrat, in Vorständen, auf Parteitagen und im Bundestag wird sehr gut angenommen“, freut sich Dennis Selent, Vorsitzender der Jusos im Kreis Gütersloh über die positive Resonanz auf die „Macher von morgen“.