Pressespiegel:
Kita Oberlohmannshof weiht neues Gebäude ein
Westfalen-Blatt, 17.10.201115 Monate lang haben die 22 Mitarbeiter die Kinder in Privatwohnungen in der Orionstraße betreut. Einrichtungsleiter Dennis Allen: »Das war schon eine extreme Herausforderung.« Nun sind die Bedingungen für die insgesamt 95 Mädchen und Jungen andere. Jede der fünf Gruppen hat ihren eigenen Bereich. »Die sind in sich abgeschlossen. Doch es gibt überall Gucklöcher und Durchgänge, damit die Kommunikation untereinander auch nicht zu kurz kommt«, erklärt Allen.
Darüber hinaus verfügen sie in Jöllenbeck nun über Schwerpunktbereiche. Es gibt ein Atelier genauso wie einen Werkraum. Die Mitarbeiter können ihre Pausen in einem eigenen Aufenthaltsraum verbringen. »Und endlich haben wir eine schöne große Küche«, sagt Heidemarie Syassen, zweiter Teil der Doppelspitze des Familienzentrums. Auch sie ist von den lichtdurchfluteten Räumlichkeiten begeistert. Diese würden Unverwechselbarkeit ausstrahlen. »Sie sind ganz einfach einzig.«
In seiner Rede zeigte Sozialdezernent Tim Kähler noch einmal den langen Weg des Familienzentrums zum neuen Gebäude auf. »Als hier im April 2010 nach 30 Jahren Abschied gefeiert wurde, besuchten noch 65 Kinder die Kindertagesstätte. Doch der Bedarf war zu groß. Deswegen haben hier alle Beteiligten schnell reagiert«, sagte Kähler. Zwei Millionen Euro aus den Konjunkturmitteln des Bundes flossen in den Neubau. Für Kähler ein wichtiges Signal. Der Sozialdezernent: »Wo ist das Geld schon besser aufgehoben als in Investitionen in die Zukunft unserer Kinder?«
Und nicht nur Mitarbeiter und Kinder sind hocherfreut. Das Familienzentrum, das äußerlich in frohen Farben wie grün und gelb daherkommt und dabei architektonisch zeitgemäß anmutet, genießt den Rückhalt des gesamten Viertels. Auch die die Anwohner sind glücklich mit dem Neubau. Nachbar Thomas Köhler frohlockt: »Dieses Gebäude ist ein wunderbarer Farbtupfer für die ganze Siedlung.«





