Pressespiegel:
Neue Westfälische
Die SPD setzt auf ein besseres Klima
Viele Vorschläge in einem mehrseitigen Papier / Öffentliche Debatte erwünscht und ein Ziel / Absage an Biogas
Zu den Ideen: Nicht alles, was die SPD vorschlägt, ist neu oder einfach umzusetzen. Doch so versteht Lufen das Papier, das ab heute unter www.spd-bielefeld.de einzusehen ist, auch nicht. „Vielleicht reagieren Verwaltung und Politik auf einzelne Vorschläge.“So auf den, öffentlichen Gebäuden eine autarke Stromversorgung zu bescheren. Heißt: leise und niedrige Kleinwindkraftwerke auf dem Pausenhof einer Schule oder im Außenbereich einer Kita, Photovoltaik und Solar auf den Dächern. „Das geht“, sagt Lufen, „und wir haben mit Gildemeister und Schüco auch starke Unternehmen in der Stadt.“ Auch die Speichertechnologie sei soweit, garagengroße Batterien könnten in der Erde versenkt werden.
Einen pädagogischen Zusatznutzen wittert SPD-Chefin Helga Giesselmann da. Weitere Ideen: Ein Fensterförderprogramm mit Blick auf die Wärmedämmung, Energiebeauftragte für jedes städtische Gebäude, ein Online-Wärmeatlas, über den jeder sehen kann, was Nachbarn noch machen müssen und sich so Bürger zusammentun können, Elektrotankstellen nahe des ÖPNV, ein ausgebautes Car-Sharing. Nicht gewollt sind mehr Biogasanlagen, mehr dafür genutzte landwirtschaftliche Flächen. Giesselmann: „Wir müssen jetzt Dampf machen, wenn wir hier 2018 ohne Atomstrom dastehen wollen.“



